Deutsch wird in den Klassen 1 bis 4 mit acht Wochenstunden, in den Klassen 5 und 6 mit fünf Wochenstunden unterrichtet.
Der integrative Deutschunterricht verbindet die fünf Kompetenzbereiche Sprechen und Zuhören, Schreiben, Lesen, Sprachwissen und Sprachbewusstheit entwickeln sowie sich mit Texten und anderen Medien auseinandersetzen sinnvoll miteinander. Alle Kompetenzbereiche werden im Laufe eines Schuljahres schwerpunktmäßig unterrichtet und regelmäßig miteinander verknüpft.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung der Lese- und Rechtschreibkompetenz. Bereits ab der Schulanfangsphase arbeiten wir durchgängig mit der FRESCH-Methode, um den Kindern tragfähige Rechtschreibstrategien zu vermitteln. Der individuelle Lernfortschritt im Lesen (vor allem Leseflüssigkeit) wird regelmäßig mit dem Stolperwörter-Lesetest überprüft. Am Ende der Schulanfangsphase führen wir mit allen Kindern zudem die Hamburger Schreibprobe (HSP) durch. Sie hilft uns, den individuellen Leistungsstand im Rechtschreiben zu erfassen, mögliche Schwierigkeiten frühzeitig zu erkennen und die Kinder gezielt zu fördern.
Neben dem systematischen Kompetenzaufbau sorgen zahlreiche Projekte und kreative Unterrichtsvorhaben für Freude am Lesen, Schreiben und Sprechen. Zu den besonderen Highlights gehören unter anderem die gemeinsame Lektüre von Emil und die Detektive in Klasse 4, die mit dem Thema Berlin im Sachunterricht verknüpft wird, die Gestaltung einer Leserolle zu Odysseus in den Klassen 5 oder 6, Rollenspiele, Besuche der Gottfried-Benn-Bücherei sowie Geschichtenstunden und Phasen des freien Schreibens.
Unser Anliegen ist es, jedes Kind entsprechend seiner individuellen Voraussetzungen zu fördern und zu fordern. Deshalb arbeiten die Schülerinnen und Schüler häufig mit differenzierten Arbeitsplänen oder Wochenplänen, die ein individuelles Lernen im eigenen Tempo ermöglichen und gleichzeitig gezielte Herausforderungen bieten.