Schulanfangsphase – Saph

Lernen in einer jahrgangsübergreifenden Lerngruppe 1/2

  • Schulanfänger und Schulanfängerinnen lernen von Anfang an in einer erfahrenen Gruppe die Regeln des Zusammenlebens.
  • Die jüngeren Kinder werden durch den erhöhten Entwicklungsstand der älteren Mitschüler angeregt.
  • Die älteren Kinder erhalten Gelegenheit, das vor kurzem Gelernte zu wiederholen, weiterzugeben und zu vertiefen.
  • Leistungsstarke Schüler/innen können im Lehrplan weiterführende Unterrichtsziele anstreben
  • Kinder, die in ihrer gesamten Entwicklung ihrer Altersgruppe weit voraus sind, können die Schulanfangsphase schneller durchlaufen.
  • Kinder, die mehr Zeit für das Lernen benötigen, können ein Jahr länger in der Schulanfangsphase verbleiben, ohne die Lerngruppe wechseln zu müssen. Sie können von ihrem individuellen Lernstand ausgehend weiterarbeiten. Das Schuljahr zählt in der Schullaufbahn nicht als „Wiederholung“.
  • Mit Beginn jedes Schuljahres ändert das Kind seine Stellung innerhalb der Lerngruppe. Es erlebt sich als jüngeres oder älteres Mitglied der Gruppe.
  • Es ergeben sich neue Chancen für Freundschaften und Beziehungen. Ein Kind kann leichter aus einer bestimmten Rolle (z.B. Außenseiter, Klassenclown) herauskommen.
  • Ähnlich wie bei den Geschwistern in der Familie lernt auch das Einzelkind mit verschiedenen Altersgruppen umzugehen.
  • Jedes Kind, auch ein sehr leistungsstarkes, erlebt, dass ein anderes mehr kann. Aber auch jedes langsam lernende Kind kann Helfer sein.
  • Kinder orientieren sich an Vorbildern und lernen durch Nachahmen. Diesem Bedürfnis kommt eine jahrgangsgemischte Lerngruppe entgegen.
  • Das Lernen in jahrgangsgemischten Gruppen fördert sowohl  kooperatives als auch selbstständiges Arbeiten. Die Ausbildung der in allen pädagogischen Entwicklungen im neuen Berliner Schulgesetz und in den Rahmenlehrplänen geforderten Schlüsselqualifikationen – Fachkompetenz, Methodenkompetenz, Persönliche Kompetenz und Sozialkompetenz – wird in besonderem Maße unterstützt.