Tanz-Theater-Projekte

TanzTheaterprojekte in der Schule
mit dem Aktionsteam „Schule und Bewegung“
der Tanztangente Berlin

Seit 2010 ist das Aktionsteam „Schule und Bewegung“ der Tanztangente Berlin unser Kooperationspartner. Ziele, Schwerpunkte und Arbeitsweise des Aktionsteams lesen Sie hier: Tanz-Theaterprojekte in der Schule

Konferenz der Kinder – Ein Tanz-Theater-Projekt der Klasse 4a – 2020

In Anlehnung an das Buch von Erich Kästner „Konferenz der Tiere“ und angeregt von aktuellen gesellschaftlichen Geschehnissen, zum Beispiel der „Fridays for future“-Bewegung, entwickelten die Kinder der Klasse 4a mit der Tanzpädagogin Sunia Ansbach von der „Tanztangente Berlin“ und Frau Dornbusch Ideen, wie echte und fantastische Selbstbestimmung „auf den Tisch gebracht“ werden kann. Ein Tanzstück wurde performed, das am Ende der zwei Projektwochen mit großer Begeisterung aufgeführt wurde.

Parallel dichtete ein Schüler der Klasse einen Text zum Klimawandel, der dann als Rap von der Klasse in das Tanzstück integriert wurde.  Text Rap _Alarm_

Die konzentrierte Arbeit führte zu einer sehr intensiven Auseinandersetzung der Schüler*innen mit dem Thema. Das gemeinsame Tanzen erforderte viel gegenseitiges Vertrauen und  Rücksichtnahme. Am Ende war ein sichtbares Zusammenwachsen  der Klassengemeinschaft zu beobachten.

In der Niemalsgasse im Nirgendshaus – Ein Tanz-Theater-Projekt der Klasse 4b mit „Meister Hora“ – 2019

Wie fühlt sich Zeit an? Wie schmeckt Zeit? Wie sieht Zeit aus? Wie reicht Zeit?

„Wenn ich gehetzt werde, spüre ich die Zeit. Die Zeit fühlt sich dann wild und schnell an, wie ein Wirbelsturm. So sehe ich sie auch. Die Zeit riecht morgens nach Zahnpasta und Schulbroten. Und sie schmeckt auch so.“

„Die Zeit ist etwas, was das ganze Leben lang etwas tut.“

„Wie etwas, was man schon immer berühren wollte …“

„Die Zeit fühlt sich manchmal lang oder kurz an, es kommt drauf an, in welcher Lage du bist.“

„Wenn man einen Mathetest schreibt, fühlt sich die Zeit ganz schnell an.“

„Zeit ist Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.“

„Manchmal schmeckt Zeit nach etwas Ekligem und manchmal nach etwas Angenehmem.“

„Wenn etwas ganz toll ist, schmeckt es süß. Wenn etwas doof ist, schmeckt es sauer. Wenn etwas spannend ist, schmeckt es nach Chips.“

„Das ist etwas Unbeschreibliches. Für mich sieht sie aus wie etwas leuchtend Grünes, also wunderschön.“

„Wiese im Sommer, so heiß, oder im Frühling frisch und alles blüht oder im Winter nach Holz, wenn man heizt.“

„Die Zeit, in der man z.B. seine Mutter besucht, die ganz weit weg wohnt, riecht alt und irgendwie schön.“

„Manchmal vergisst man die Zeit, die Zeit ist wie erloschen, die ist aus dem Kopf.“

„Es könnte ja auch sein, dass Zeit unsichtbar ist. Im Herbst hört sich Zeit nach knisterndem Laub an, im Winter nach knarzendem Schnee unter den Stiefeln und im Frühling  hört sich Zeit nach summenden Bienen an, die von Blume zu Blume fliegen.“

 

Fotos, aufgenommen vom Fotografen Andi Weiland für die BKJ:

Ein Weihnachtstraum – Tanz-Theater der Klasse 5b – 2018